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Eishockey Welt Ausgabe 20

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Knall beim HC Davos, Gescheitert in den Achtelfinals, Von den ZSC Lions und Ambrì gestoppt,

Nach zwölf Jahren

Nach zwölf Jahren zurück Er kehrt nach zwölf Jahren zurück zu dem Klub, bei welchem er die ersten Schritte in der National League machte. Der 33-jährige Liberianer ist einer der wohl unkonventionellsten und meist unterschätze Spieler der Schweiz. 18

Clarence Kparghai fällt auf. Nicht nur wegen seines Aussehens. Auch wegen seines unkonventionellen Spielstiles. Der Verteidiger ist nicht der Blender, welcher mit schnellen Pässen, grossartiger Übersicht oder einem harten Schuss ab der blauen Linie zu überzeugen vermag. Auch vermag er in den Statistiken nicht zu überzeugen. Und dennoch ist er ein Spieler, der unterschätzt wird. Unterschätzt und doch sehr wichtig Wieso schreiben wir dennoch, dass er unterschätz wird? Weil er etwas an sich hat, was anderen Spielern fehlt. Kparghai ist wichtig für jedes Team. Er kann einer Mannschaft in der Kabine und auf dem Eis helfen. Er gibt alles auf dem Eis, ist ein Kämpfer und gibt nicht auf. Bereits im Junioren-Alter war er mit der U20-Nationalmannschaft unterwegs und konnte in 2005 in Grand Forks der Mannschaft mit seiner Präsenz helfen. Er brachte eine gewisse Härte in das Spiel, versuchte den Gegner einzuschüchtern und diesem unter die Haut zu gehen. Begonnen hat der Berner seine Karriere, wie könnte er anders, beim SC Bern. Von dort aus ging seine Karriere mit Höhen und Tiefen zum SC Langenthal, dem HC Davos, ins Seeland und ins Tessin. Immer wieder wurde er in die Swiss League ausgeliehen, spielte in der 1. Liga und kam wieder in die National League. Er gab nie auf und kam jedes Mal gestärkt zurück. Höhepunkt - drei Jahre in Folge in der A-Nationalmannschaft Dieser Wille, sich zu beweisen brachte ihm in den drei Saisons zwischen 2012 – 2015 Aufgebote in der Nationalmannschaft. An eine Weltmeisterschaft mit der A-Nationalmannschaft kam er nie. Er konnte nicht überzeugen. Wenn man Kparghai beim Spielen zuschaut, dann fällt einem auf, dass er aus den Knöcheln am Fussgelenk extrem gelenkig ist, dort die Geschwindigkeit holt um nach hinten zu Verteidigern. Anderer Seite sieht der Zuschauer auch, dass er nach vorne zu wenig Geschwindigkeit aufnehmen kann. Sein Schuss und sein Spielverständnis sind nicht unbedingt grossartig. Doch für einen Verteidiger in der dritten oder vierten Linie ist diese immer noch gut. Wieso nicht zu den Lakers oder Ambrì? Nun kehrt er zum HC Davos zurück. Dort wo für ihn das Abenteuer in der National League begonnen hat. Er hilft dem Team von Arno del Curto auf Leihbasis aus um die Verletzungen zu überbrücken. Normalerweise spielt Kparghai bei den Ticino Rockets, hat aber einen Vertrag mit dem HC Lugano. Dennoch sucht er sich einen neuen Klub um in der National League bleiben zu können. Wir könnten ihn uns bei den SCRJ Lakers oder bei Ambrì vorstellen. Denn mit seiner Erfahrung ist er in jeder Mannschaft Gold wert. Auch wenn diese nicht in Punkten oder an der +/- Bilanz gemessen werden darf. 19

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