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Eishockey Welt Ausgabe 20

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Knall beim HC Davos, Gescheitert in den Achtelfinals, Von den ZSC Lions und Ambrì gestoppt,

Aufwand und Ertrag

Aufwand und Ertrag stimmen nicht Fribourg ist ein Team mit zwei Gesichtern. An guten Tagen schlagen sie jedes Team in der Liga. An schlechten Tagen können sie ebenso gegen jedes Team verlieren. Seit dem Aufstieg in die National League ist ein Witz im Umlauf: Der Vater und sein Sohn stehen vor einem Gemälde. Beide schauen dieses interessiert an. Der Sohn fragt seinen Vater, was dieses Bild darstelle. Der Vater antwortet: Das ist Fribourg-Gottéron. Unter dem Bild ist zu lesen: Titellos. Ja, das Leben ist als Fan der Drachen nicht einfach. Seit Jahren versuchen die Drachen einen Titel zu erringen. In einer Regelmässigkeit wie die eines Schweizer Uhrwerks scheitern sie im Finale, müssen in die Abstiegsrunde, rappeln sich wieder auf um doch nicht weiter zu kommen. Dieses Jahr könnte Fribourg endlich den Schritt weg von den Titellosen tun. Dies aber nicht mit der Leistung, welche sie am Freitag in Lugano zeigten. Schüsse zu weit weg vom Tor Dieses Spiel verloren die Fribourger, weil sie nicht gut genug im Abschluss waren. Gaben sie einen Schuss auf das Tor ab, so wurde dieser geblockt, ging am Tor vorbei oder Merzlikins konnte diesen abwehren. 47 Schüsse gaben die Drachen auf das Tor ab. Deren 13 musste der Torhüter der Tessiner abwehren. Die restlichen gingen entweder am Tor vorbei (19) oder wurden mit der Verteidigungsarbeit der Binconeri geblockt (13). Dabei ist erstaunlich das Fribourg die meisten Geblockte Schüssen von der linken Seite abgegeben hat. Die Schüsse auf das Tor kamen alle von der rechten Seite. Diese kurze Analyse zeigt, dass die Drachen oft schiessen, aber diese Abschlüsse zu oft aus schlechter Position gemacht werden. Die Spieler müssen noch mehr vor das Tor fahren, klarere Abschlüsse suchen und im Slot besser sein. Im Spiel gegen den HC Lugano war dies nicht der Fall. Kein einziger Schuss kam aus dem Slot. Hat sich dies im Spiel gegen Genf zu Hause geändert? Zu Hause besser Zu Hause hat sich Fribourg besser präsentiert als Auswärts. Die Schüsse kamen aus dem Slot, wurden auf den Torhüter abgegeben und Robert Mayer im Tor der Genfer konnte sich beweisen. Dennoch reichte es für die Drachen nicht zu einem Sieg. Anders als im Spiel gegen Lugano schoss Fribourg weniger am Tor vorbei. Nur 11 der abgegeben 26 Schüsse verpassten das Tor. Deren neun wurden vom Gegner geblockt. 24

Zwei fragliche Restausschlüsse Mehr zu Reden als die Probleme im Abschluss waren die beiden Restausschlüsse im Spiel. Zuerst wurde Eliot Berthon für einen Check von hinten unter die Dusche geschickt dann folge ihm Julien Sprunger wegen eines Beinstellens nach. Beide Strafen können durchaus als fraglich bezeichnet werden. Beginnen wir mit dem Check von Hinten von Eliot Berthon. Die Genfer befreien aus ihrem Drittel. Der Fribourger Samuel Walser jagt der Scheibe nach, bremst unvermittelt ab und Berthon prallt von hinten auf Walser auf. Dieser hat bei der Annahme der Scheibe nicht geschaut, ob hinter ihm ein Spieler folgt oder nicht. Der Blick richtet sich nach unten auf die Scheibe und Walser ist in dieser Position gefährdet. Berthon kann nicht ausweichen und erwischt den Fribourger unglücklich. Auch bei Julien Sprunger ist die Szene unglücklich. Der Captain er Drachen verfolg Johan Fransson. Beide kämpfen um die Scheibe und wollen diese in Bandennähe erobern. Sprunger legt seine Hand auf der rechten Seite von Fransson auf dessen Hüfte. Der Stock des Fribourgers geht um den Genfer herum, berührt diesen aber nicht. Fransson bleibt offenbar in einer Rille auf dem Eis hängen und fällt unglücklich auf das Eis. Fransson kehrt nach dieser Aktion nicht mehr auf das Eis zurück, während Walser wieder spielen kann. Bitte keine Verfahren Dies beiden Szenen verdeutlichen eines. Die Entscheidungen der Schiedsrichter können nachvollzogen werden. Bei einer besseren Position und wenn diese näher am Geschehen gewesen wären, hätte keine der beiden Spieler unter die Dusche geschickt werden müssen. Es waren unglückliche Szenen, welche im Eishockey vorkommen. Es ist zu hoffen, dass bei diesen Strafen nicht zusätzlich ein Verfahren eröffnet wird. 25

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